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Die Geschichte von IKEA

Hauptausstellung

Ein Schwarz-Weiß-Foto von Ingvar Kamprad, der an seinem Schreibtisch sitzt und sich Notizen macht, während er telefoniert.
Ein Schwarz-Weiß-Foto von Ingvar Kamprad, der an seinem Schreibtisch sitzt und sich Notizen macht, während er telefoniert.

Die große Hauptausstellung Die Geschichte von IKEA nimmt dich mit von den Anfängen auf dem Hof in Agunnaryd, wo Ingvar Kamprad aufwuchs, über das erste Einrichtungshaus in Älmhult und hinaus in die Welt. Die Ausstellung ist in drei Teile gegliedert: Unsere Wurzeln, IKEA im Spiegel der Zeit und Die vielen Seiten des Ingvar Kamprad.

Ein Schwarz-Weiß-Foto, das die Fassade des allerersten IKEA Einrichtungshauses in Älmhult sowie Autos und Kund*innen zeigt.
Ein Podium mit einem beigen POÄNG Sessel, einer roten IKEA PS 2002 Gießkanne und einem früheren, schwarz-gelben IKEA Logo.

Unsere Wurzeln

Hier kommst du direkt in das bäuerliche Småland mit seinem Erfindungsreichtum. Du triffst auf Cleverness und Strebsamkeit und siehst das moderne Schweden heranwachsen. Wenn du die strebsame småländische Kreativität und die Ideen des schwedischen Modernismus und dem Unternehmergeist von Ingvar Kamprad addierst, ergibt das die Keimzelle von IKEA.

Eine hüttenartige, blaue Konstruktion mit Holzmöbeln aus der Zeit, in der IKEA gegründet wurde, und dem Schriftzug „Unsere Wurzeln“ an der Wand.
Woher kommt eigentlich unser Ideal der Sparsamkeit? Von den steinig kargen Böden Smålands.

Den Menschen aus Småland wird nachgesagt, dass sie überaus geizig seien. Vielleicht haben sie es deshalb auch immer wieder recht gut durch wirklich schwere Zeiten geschafft. Wer nicht viel hat, muss mit dem Wenigen umso besser haushalten. Die småländische Gerissenheit wurde zu einer Art funktioneller Kreativität, die Sturheit zum entscheidenden Erfolgsfaktor.

Eine hüttenartige, graue Struktur mit dem Foto einer Frau, die eine Kuh melkt sowie Schuhe und Holzwerkzeuge zum Kochen und Butterschöpfen.
Unser Ideal der Sparsamkeit ist einer Tradition des Erfindungsreichtums entsprungen. Nutze jedes Bisschen und sei nie verschwenderisch!

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts nahm das moderne Schweden Gestalt an. Alle Schweden erhielten gleiches Recht auf Bildung, Gesundheitspflege und Arbeit. Ein sauberes, gut gestaltetes und modernes Zuhause wurde nun als demokratisches Recht angesehen. Alle Menschen sollen gut wohnen können!
Mit dem Wohlstand wuchs auch der Bedarf an praktischen, modernen Möbeln. Für Ingvar Kamprad und IKEA war der Zeitpunkt mit anderen Worten ideal.

Eine klassische, schwedische 1950er-Jahre-Küche mit Holztüren und Schubladen in Mintgrün und einer Arbeitsplatte aus Edelstahl.
Alles war neu und modern. Selbst die Zubereitung der klassischen Fleischbällchen wurde in den Fünfzigerjahren modernisiert.

IKEA im Spiegel der Zeit

Wie schafft man einen besseren Alltag für die vielen Menschen? Indem man sich traut, anders zu denken! Es ist eine spannende und teilweise rebellische Geschichte darüber, wie das IKEA, das wir heute kennen, aus einer starken Überzeugung, sprichwörtlicher småländischer Sturheit und einem großen Maß an Liebe für alle, die nach einem besseren Alltag streben, hervorgegangen ist. Im Ausstellungsteil IKEA im Spiegel der Zeit lernst du uns kennen. Du siehst anhand zeittypischer Räume, wie sich das Zuhause durch die Jahrzehnte gewandelt hat, und erfährst etwas darüber, was IKEA geprägt hat.

IKEA Museumsbesucher*innen fotografieren ein auf dem Kopf stehendes 1970er-Jahre-Zimmer mit gelben, blauen und braunen Möbeln, die an der Decke befestigt sind.
An den zehn Einrichtungen der Ausstellung kannst du erforschen und entdecken, wie sich das häusliche Leben von den 1960er Jahren bis zu den 2010er Jahren verändert hat.

Zu den wichtigsten Prinzipien von Ingvar Kamprad gehörte es, gutes Design möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen. Und zugänglich heißt bei IKEA: niedrige Preise. Dank flacher Pakete, cleverer Distribution, großer Auflagen, innovativer Produktionslösungen und småländischer Sparsamkeit wurden die niedrigen Preise möglich gemacht. Die Kombination aus guter Formgebung, Funktion, Qualität und Haltbarkeit zu niedrigen Preisen nennen wir heute demokratisches Design. Doch die Idee, die Möbelbranche durch niedrige Preise zu demokratisieren, gehört seit den Anfängen zu unserer DNA.

Ein Schwarz-Weiß-Foto aus dem Jahr 1965 mit Ingvar Kamprad, der einen ÖGLA Stuhl hält und neben drei weitere Stühlen und einem Schubladenschrank steht.
Ingvar Kamprad mit dem Stuhl ÖGLA, 1965.

Als der erste IKEA Katalog herauskam, konnte noch keiner ahnen, dass unsere Kataloge einmal zu den meistverbreiteten Drucksachen der Welt gehören würden. Schon in den 1950er Jahren wurde er unser wichtigster Kanal, um Menschen in aller Welt zu erreichen. Heute nutzen Milliarden von Menschen unsere Webseiten und Apps, um inspirierende Wohntipps und Informationen zu erhalten.

Der IKEA Katalog von 1956 mit einem illustrierten Motiv in Schwarz, Orange und Offwhite, das einen Sessel und das IKEA Logo darstellt.
Der IKEA Katalog von 1956 mit Motiven von Gillis Lundgren. Gillis Lundgren wurde ursprünglich eingestellt, um am Katalog zu arbeiten, wurde aber später Designer und der erste Leiter Produktentwicklung bei IKEA.
Ein modernes IKEA Katalog-Cover mit einer IKEA Museumsbesucherin, die in einem Bett liegt, das mit einem weißen Steppdeckenbezug und Kissen ausgestattet ist.
In der Ausstellung kann ein Fotostudio besichtigt werden, in dem unser aktuelles Katalogumschlagsmotiv aufgebaut ist. Lass dich bei deinem Museumsbesuch auf dem Umschlag des IKEA Katalogs fotografieren!

Die vielen Seiten des Ingvar Kamprad

Möchtest du mehr über Ingvar Kamprad erfahren? Hier kannst du viele Seiten des IKEA Gründers kennenlernen. Du wirst ihn unter anderem mit seiner Familie sehen, sein Büro besichtigen und erfahren, wie er zum Unternehmer wurde. Außerdem erfährst du mehr über seine Wohltätigkeitsarbeit und über seine Pläne, IKEA für die Ewigkeit zu konzipieren.

Ingvar Kamprad lächelt vor dem Einrichtungshaus in Älmhult im Jahr 1983, im Hintergrund befinden sich mehrere blau-weiße IKEA Fahnen.
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Ingvar Kamprad vor dem Einrichtungshaus in Älmhult, 1983.
Ingvar Kamprad im Gespräch mit einer Gruppe von IKEA Einrichtungshaus-Mitarbeiter*innen, die unterschiedliche, gelbe und blaue Poloshirts tragen.
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Ingvar Kamprad liebte die Arbeit auf der Verkaufsfläche. Hier sehen wir ihn mit einem Mitarbeiter bei einem Besuch des Einrichtungshauses im niederländischen Delft 2007.
Ein großer Esstisch aus Holz, ein Bürostuhl, ein orientalischer Teppich, ein weiterer Bürostuhl sowie zwei Stühle und ein Bücherregal.
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Ingvar Kamprads Schweizer Heimbüro, für die Ausstellung nachgebaut.

In den Filmen der Ausstellung erzählt Ingvar Kamprad von seiner Familie, seinen frühen Geschäften, seinen Pleiten, Misserfolgen und Möglichkeiten. Ingvar Kamprad war als Unternehmer eine Naturbegabung. Er legte Wert auf Ehrlichkeit und Einfachheit. Er hatte viel Geschäftssinn und ein Talent dafür, seine Mitarbeiter zu motivieren. Er hatte keine Angst davor, Fehler zu begehen, und ermunterte seine Angestellten dazu, Risiken einzugehen.